Geboren wurde ich 1979. Mein Weg als Erzieherin führte mich nach sieben Jahren in einem psychotherapeutischen Kinderheim, über die Schulsozialarbeit, schließlich in einen Waldkindergarten. In den Jahren 2009 und 2011 machten die Geburten meiner Kinder mein Leben reicher.
2014 stieg ich wieder in den Beruf ein, bevor mich im Dezember 2015 eine Brustkrebsdiagnose vorübergehend ausbremste. Das Jahr 2016 gehörte ganz der Genesung und meinem Körper. In dieser Zeit absolvierte ich eine Achtsamkeitsweiterbildung in MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) und MSC (Mindful Self-Compassion) nach Jon Kabat-Zinn und kehrte anschließend als Sprachförderkraft in den Beruf zurück. In der Folgezeit war ich sowohl als Leitung einer Naturgruppe als auch als Gruppenleitung in einer anthroposophischen Einrichtung mit reitpädagogischem Angebot tätig.
Inzwischen unterstütze ich Menschen als systemische Beraterin und Coachin. Ich biete Kurse in Gewaltfreier Kommunikation sowie Natur- und Wildnispädagogik für Gruppen und Teams an und bin Dozentin an verschiedenen Fachschulen sowie der Uniklinik Ulm tätig.
Mein Weg zur Gewaltfreien Kommunikation
Im Sommer 2017 begegnete ich der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) zum zweiten Mal in meinem Leben. Bereits 20 Jahre zuvor hatte ich „den Rosenberg-Klassiker“ geschenkt bekommen, konnte den Inhalt damals jedoch noch nicht in die Tat umsetzen.
Auf ein Einführungsseminar folgten schließlich zwei Jahrestrainings, mehrere Intensiv-Wochenenden sowie Mentoringtage in Mannheim und Wiesbaden. Zudem absolvierte ich die GFK-Mediations-Weiterbildung bei Annett Zupke sowie ein fünftägiges „Living Compassion“-Seminar bei Jürgen Engel, bei dem ich auch die Dyaden-Praxis kennenlernen durfte.
Ein ganz wesentlicher Teil meiner Reise ist zudem meine enge Freundin und Trainerkollegin Karen Nimrich.
Wie kam die Wildnis in meinem Leben?
Seit ich denken kann, gehört die Natur fest zu meinem Leben. Meine Eltern zeigten mir die Welt der Gartenvögel, mein Onkel den Wald direkt vor der Haustür. Ich habe mehrere Male Kanada bereist, und die ungezähmte Wildnis voller Bären, Wölfe, Elche und Adler beeindruckt mich bis heute.
2023 absolvierte ich bei „Wildniswandern“ meine natur- und wildnispädagogische Ausbildung. Ein unendlich großer Dank geht an dieser Stelle an Tina Reitz und Ines Collmer – meine vor Energie sprühenden, achtsamen und herzenswarmen Mentorinnen.
Wenn du nicht weißt, ob du auf deinen Kopf oder auf deinen Bauch hören sollst
- höre auf dein Herz,
das liegt dazwischen und hat meistens recht!
-Unbekannt-